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Tröstendes aus der Bibel
48 Gedichte und 41 Sprüche zur Trauer




Hauch des Lebens Neu


Bis ins Alter atmet der Mensch,
unbewusst, einfach so,
Lebenshauch seit
Anbeginn.

Es atmet ihn
bis zur letzten Sekunde
in den Todesschlaf,
ruht dann ohne Bewusstsein
bis zur Auferstehung
und neuem Leben.

Eine Verheißung Gottes!

Johannes 5 Vers 28, 29
Apostelgeschichte 24 Vers 15
(Lutherbibel)



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Endende Trauerzeit Neu


Vergraben im Dunkel der Trauer
drängen eines Tages veränderte Gedanken
hinaus ans Licht, wandeln behutsam Verzweiflung
in Zuversicht, mildern so den quälenden Schmerz
des Unbegreiflichen, den Verlust eines Menschen,
der das ganze Leben veränderte,

keimende Hoffnung nun aber den Alltag nährt,
ein anderes Leben meistern zu können,
im Verbund zahlreicher Erinnerungen,
die bleibend wirken,
so wie die Liebe.



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Erlösungsruhe Neu


Wie eine Erlösung kann der Todesschlaf sein,
wenn Alter und Gebrechlichkeit Hand in Hand gehen,
einstige Kräfte schwinden,
Augen und Ohren müde werden,
das Denken schwerfällt,
Sprache den Sinn verliert,
um selber sagen zu können:
„Mein Leben war schön, gönnt mir die Ruhe!“.



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Erinnerungsfenster


Fassungslos
werden die Spuren des Todes erlebt
Trauernde empfinden seelische Schmerzen
quälende Gefühle des Verlustes
leere Gedanken
Verzweiflung

aber tröstend
das offene Fenster der Erinnerung.



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Todesschlaf


Wenn Ängste das Sterben begleiten,
Krankheit und Schwäche den Körper lähmen,
das Dasein leidend erschweren,
dem Geist die Kraft und Freude raubt,
das Leben eines Tages erlöscht,
dann
beginnt der Todesschlaf,
aus dem es ein Erwachen gibt,
da die Verheißungen aus der Bibel
darauf hinweisen,
dass mit dem Tod
nicht alles vorbei ist.

Apostelgeschichte 24 Vers 15
Johannes 5 Verse 27-29



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Nähe Gottes hilft Trauernden


Wie ein Stachel im Fleisch
schmerzt der Verlust eines geliebten Menschen,
Leere und aufkommende Unsicherheit befallen das Gemüt,
man steht auf einer Plattform neben sich,
nimmt das Geschehen nur schleierhaft wahr,
die Wirklichkeit ist ausgeblendet,
der Tod ist ins Leben getreten,
alles ist anders,

doch eines Tages
kann die Trauer beginnen,
Gottes erbetener Geist kann dabei helfen,
er kennt die aufgebrachten Gefühle,
kann das Leid der Trennung lindern helfen,
lässt keinen im Schmerz allein,
wenn man nach ihm sucht.

(Matthäus 4 Vers 4, Jakobus 4 Vers 8, Johannes 5 Verse 27-29)



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Gottes Auferstehung


So, wie die Sonne abends
nur zum Schein verschwindet,
so geht der Geist,
Gottes Lebenshauch,
mit dem Tod nicht verloren,
er wird nur unsichtbar,
erwacht aber wieder neu
während Gottes Wiederherstellung
in der „Auferstehung“.

(Psalm 104 Vers 29, Römer 8 Vers 11,
Apostelgeschichte 24 Vers 15)



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Aufkommende Zuversicht


Vergraben im Dunkel der Trauer
drängen Gedanken hinaus ans Licht,
entdecken plötzlich erhellende Momente,
die die innere Schwere vertreiben,
das Erinnern erleichtern und
den Schmerz lindern können.

Blicke in den Kreislauf der Natur helfen,
den Tod und das Leben zu verstehen,
dank Gottes Verheißungen.



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Erneutes Leben


Nur eine kleine Weile lebt der Mensch
im Ganzen seiner Zeit,
verblüht wie Gras in der Sonne,
wird zum Detail trauriger Erde,
bis der Ewige zu Wundern schreitet,
Vergangenes löscht und Neues schafft.

(Offenbarung 21 Verse 4,5)



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Erkenntnisse geben Auskunft


Warum müssen wir sterben
und was kommt nach dem Tod?
Wie können wir's erfahren
und lindern geistige Not?

Es stellt sich auch die Frage,
warum das so wichtig ist,
was Hoffnung denn bedeutet
durch den Tod von Jesus Christ?

Das alles steht geschrieben
in der Bibel, Gottes Wort,
solch Wissen stärkt den Glauben
überall, an jedem Ort.

Unwissen hat ein Ende,
wer sucht findet wieder Mut,
erkennt dadurch das Leben,
weiß, alles wird wieder gut.

(Römer 5 Vers 12, Johannes 17 Vers 3, Psalm 37)



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Gott bietet Beistand


Der Verlust eines geliebten Menschen ist sehr schwer zu ertragen, doch man kann schauen, was einem bleibt und helfen kann, die Leere zu überwinden. Es braucht seine eigene Zeit bis man dazu bereit ist, da die Schwere im Herzen nicht von heute auf morgen verschwinden kann. Es ist ein Prozess, der individuell verschieden ist.

Ein aufrichtiger Glaube an den Schöpfer kann helfen, innere Aufgewühltheit ein wenig zu beruhigen. Der Gott des Himmels erhört Gebete und kennt den Zustand jedes trauernden Menschen, kennt die schmerzenden Gefühle und sorgenvollen Gedanken, die das Leben in solch einer Situation beherrschen.

Die Bibel teilt uns im Römer 12 Vers 12 folgendes mit:
„Seid fröhlich in der Hoffnung, standhaft in aller Bedrängnis, unermüdlich im Gebet“.

In Johannes 5 Verse 27-29 wird die „Auferstehungshoffnung“ beschrieben.



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„Auferstehung“ zu neuem Leben


Mit dem Bild des Winters vor Augen
fügt sich das Alter in den Plan der Zeit,
erst das Werden,
dann das Sein,
im Sein das Blühen,
danach das Vergehen
bis in den Tod

so wie im Winterbild ruht dann das Leben,
bis zum Tag der „Auferstehung“.

In „Die Gute Nachricht“ 1. Korinther 15 Verse 20-22 steht dazu folgendes:

„Aber Christus ist vom Tod erweckt worden, und das gibt uns die Gewähr dafür, daß auch die übrigen Toten auferstehen werden. Ein einziger Mensch hat der ganzen Menschheit den Tod gebracht; und so bringt auch ein einziger die Auferstehung vom Tod. Alle Menschen gehören zu Adam, darum müssen sie sterben; aber durch die Verbindung mit Christus bekommen sie das neue Leben“.

Biblischer Glaube an Jesus Christus vermittelt uns schon heute, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist, sondern neues Leben wieder eine Chance hat.



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Einsamkeit


Quälende Gefühle
bohren gedankenvolle
Belastungen in den Alltag,

einsam wird das Leben
in der Ehe,
in der Familie,
unter Menschenmassen,
die des anderen Einsamkeit
kaum bemerken können,
wenn sich noch
Lustlosigkeit breit macht,
Selbstwertgefühle in der
inneren Leere verblassen,
sich gnadenlos in die Tiefe schrauben,
den Tag bestimmen,
Freude in einer kranken verblühten Seele
nicht aufkommen kann,
erschlaffte Sinne
das Dasein krönen,
dann
haben Depressionen
die Macht ergriffen.

Wer sich trotz allem durchringen kann, sich mit Gottes Wort, der Bibel, zu befassen, der wird viele wunderbare Stellen darin finden, die neu beleben und den Sinn des Lebens wieder erkennen lassen.
Bereits die Seufzer im Herzen werden vom himmlischen Vater bemerkt, wenn einem die nötigen Worte fehlen, um sie aussprechen zu können, weil innere Leere alles blockiert (Römer 8 Vers 26).
Zu jeder Zeit ist unser Schöpfer der Hörer von Gebeten, wenn wir in angemessener Weise Gedanken und Bitten mit Danksagung an ihn richten.

(Psalm 65 Verse 2, 3, Psalm 145 Vers 18, 1. Johannes 5 Verse 14,15)



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Friedhof im Winter


Still zieht
der Atem des Winters
durch die Reihen der Gräber
schmückt mit weißen Hauben
Steine des Gedenkens

haucht die Hoffnung
der „Auferstehung“
ins Reich der Toten.

( Johannes 5 Verse 27-29)



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Blicke auf Erinnerungen


Zu jeder Zeit
kann ich das Fenster
der Erinnerungen öffnen,
um das Schöne zu erblicken,
was unser Leben bereicherte,
unsere Liebe zum Besonderen machte.

Augenblicke solcher gedanklichen Nähe
beruhigen meine schmerzende Seele,
Empfindungen der Dankbarkeit
lagern sich um mein Herz,
meißeln es in den Stein
der Ruhe.



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Zuversicht


Licht des Glaubens
eröffnet Menschen einen
anderen Blick
auf Dinge des Lebens

erkennen die Vergänglichkeit
sehen eine klare Hoffnung
am Horizont
können Betrübnisse der Zeit
besser ertragen
gelassener erdulden

spüren in sich
ein Herz voll Zuversicht
das den Alltag hoffend belebt.



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Hinausschau


Das Heute
schreckt oft Seelen,
regt öfters zum Denken an,
Fragen
an das Leben,
nach dem Sinn
folgen irgendwann.

Glaube an den „Unsichtbaren“ aber,
mit all seinen Verheißungen,
die schon erfüllten, und weiteren
biblischen Prophezeiungen
lassen Seelen zuversichtlich
über das Heute
hinausschauen.



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Vorübergehendes Ende


Eines Menschen Leben
gleicht einem Dunst,
der entweicht
wie Schatten dem Licht,

das er mit eigenen Melodien
von Höhen und Tiefen
erklingen lässt,
bis der letzte Takt des Zwischenspiels
das Bewusstsein nimmt,

alles erlischt,
die Liebe,
der Hass,
die Eifersucht,
das Planen und Wirken,

und Gottes Sohn eines Tages ruft,
die Gräber wieder öffnet,
das Sein erneuert.

(Prediger 9 Verse 5,6,10 – Johannes 5 Verse 27-29)



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Neues Werden


Wenn der Tod
den Geist berührt,
das Herz aufhört zu schlagen,
dann hat das Leben
sein Ende gefunden,
bis zur Zeit
der neuen Wunder
durch Jesus Christus
in der „Auferstehung“.

(Johannes 5 Verse 25-29)



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Band der Liebe


Mit ausgestreckten Armen
helfen Eltern bei den
ersten Schritten
ihres Kindes,
sind zur Stelle,
falls sie fallen sollten.

Gott streckt auch seine Arme
liebevoll zu uns Menschen hin,
möchte helfen, uns seinen Weg weisen,
ist zur Stelle, falls wir fallen sollten,
schenkt uns Halt und seine Liebe,
nur sie ergreifen,
das müssen wir selber.



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Lebenswasser


Wasser
des Lebens
aus Gottes Wort

beflügelt die Seele
erweitert den Geist
lenkt auf den Weg
der Rettung
ins Ewige

zur Quelle
allen Seins.

(Offenbarung 7 Vers 17)



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Bleibendes


Alle Dinge der Welt
haben ihre eigene Zeit
auch die Menschen
die mit ihnen leben

ihre Liebe
ihr Hass
ihr Denken
ihr Fühlen
ihr Wissen
alles endet im
Grab der Erde
bis zur „Auferstehung“
im göttlichen Plan

doch ewig bleibt
Gottes Liebe.



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Hoffnung


Würde man
alle Unschuldige
die Drangsal erleiden
unter einem Dach vereinen
würde das Haus bis in
den Himmel ragen

Würde man
diesen Geplagten
Gottes Worte vermitteln
zur Erfrischung ihres Geistes
würden diese Elenden
das Leben besser
ertragen können
und
Hoffnung
sich im Herzen
veranken.



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Lebenshoffnung


Eine begleitende Stimme ist nun verstummt,
es schmerzt, wenn das Vergängliche eintritt,
der Alltag sich mit Leere füllt,
Gefühle zu Boden sinken,
Verlassenheit die Oberhand gewinnt,
der Verlust im Schatten der Trauer
nicht zu verstehen ist,
die Seele im Leid erlahmt,
Unverständnis das Denken beherrscht,
sich ins Geschehen des Lebens webt,
Hoffnungslosigkeit das Dasein trübt.

Das Wissen um die vom Schöpfer verheißene „Auferstehung“ kann die Trauer mit der Zeit erleichtern, denn Jesus Christus wird dieses Wunder bewirken und ein Wiedersehen im Reich Gottes ermöglichen.

(Johannes 5 Verse 27-29 - Offenbarung 21 Verse 4-5)



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Trauerschmerz


Die Liebe bleibt
in der Tiefe der
Erinnerungen
verborgen,
taucht wieder auf
wenn schwere Gefühle
sich danach sehnen,
Gedankenbilder
gemeinsamer
Zeiten zu
erobern,

den Verlust ein
wenig zu stillen.



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Gedenken im November


Monat des
Gedenkens,
des Erinnerns
an das Vergängliche,
an den Tod.

Verstorbene
reißen Lücken,
schmerzliche Verluste
drängen sich in den Alltag,
vereinen sich mit der Trauer,
stellen das „Warum“ in den Raum.

Unwissenheit formt solch eine Frage.

Wer Gottes Verheißungen kennt,
der erlangt auch Hoffnung
und den ersehnten Trost.

(Römer 5 Verse 12,19 - Johannes 5 Verse 28,29)



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Seelentrauer


Band des Lebens
zerschnitten

Trauer
legt sich
auf die Sinne
taucht die Seele
in leeren Raum

Gefühle kranken
formen Schmerzen
Gedanken kreisen
haltlos im Sog
der Erinnerungen
sinken ohnmächtig
ins Unbegreifliche

ein wundes Herz
bleibt zurück



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Trauer


Trauriges Dasein
trauerndes Sinnen
bedrückende Gefühle
ohnmächtiger Glaube
verzweifeltes Leben
leeres Herz
leidende Seele

unbegreifliches Ende
der Gemeinsamkeiten
vertrauter Gefühle

Trauer der Menschen
vom Schöpfer nie gewollt.



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Traurige Gedanken


Überall
schmerzt die Seele
Gedanken bohren
unaufhaltsam
durch das Gebein
belagern das Weh

verweilen in der Tiefe
bedrückender Traurigkeit.



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Trauer und Trost


Wenn der Tod das Leben besiegt hat,
kann er triumphieren,
doch Gottes Hand
kann die Ewigkeit eröffnen,
wenn die Zeit dafür gekommen ist.



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Unvermeidliches


Wenn
der Tod ins
Blickfeld schreitet
schreckensvoll
die Sicht verstellt

kann durch Glaube
und auch Hoffnung
das Unvermeidliche
gelassen wirken

der Tod
den Schlaf
beginnen.



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Lebensende


Still wird es
wenn man erkennen muß
das die Lebenskraft eines
geliebten Menschen schwindet
er die Wirklichkeit
nicht mehr zu erfassen weiß

und doch huscht von innen
ein zartes Lächeln
nach außen

fast unmerklich
beginnt das Schlafen
der Tod tritt ein

die Seele erlöscht
und mit ihr alles
Gewesene.



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Erinnerungen


Über Gräber
schweben Nebel
hüllen der Seelen
Stätte ein

über Gräber
schweigen Herzen
tauchen in die Tiefe
lassen Erinnerungen
zu Blumen erblühen
heilen ein wenig
den wunden
Schmerz

über Gräber
singen die Vögel
künden das Weiter
im Alltag und Leben.



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Gleichheit im Grab


Gelebt haben viele,
die Stillen,
die Größen,
alle hatten Ziele
eigener Art.

Gelebt haben sie
in ihrer Weise,
unscheinbar die „Kleinen“,
gütig und leise.

Gelebt so manch’ „Anderer“,
mächtig, prominent, laut,
angesehen - ein Blender,
alles auf Sand gebaut.

Gelebt haben viele,
der Tod nahm sie fort,
die Stillen - auch die Größen,
machte sie gleich an einem Ort.



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Trauersprüche


Wie immer beginnt ein neuer Tag,
nur mein Tag nicht,
denn du bist nicht mehr da.
(c) Heidrun Gemähling


Der Tod kann vieles nehmen, aber nicht die Erinnerungen an einen lieben Menschen, der einem im Leben sehr nahe stand.
© Heidrun Gemähling


Das Leben hat immer einen Sinn, auch der Tod, wenn der Glaube sich im Leben bemerkbar machen konnte. Trost und Hoffnung entspringen solchem Herzen.
© Heidrun Gemähling

Ist Glaube im Herzen verankert, dann kann der Tod nicht erschrecken.
© Heidrun Gemähling

Wenn sich die Tür des Lebens schließt, der Tod auf der Schwelle steht, eröffnet sich zu Gottes Zeit der Blick auf die Ewigkeit.
© Heidrun Gemähling

Wenn Augen sich schließen, ist es ein Schlaf auf Zeit, bis Jesus Christus ruft und die Gräber wieder leert. (Johannes 5 : 27-29)
© Heidrun Gemähling

Lebende können die Gewissheit erlangen, das mit dem Tod nicht alles vorbei ist, denn Gottes Verheißungen reden eine klare Sprache.
© Heidrun Gemähling

Wer den Glauben im Herzen trägt, braucht den Tod nicht zu fürchten, denn Gott schenkt erneutes Leben zur bestimmten Zeit.
© Heidrun Gemähling

Wenn der Hauch des Todes auch die Lippen berührt, kann er dennoch das ewige Leben nicht nehmen, denn die Allmacht Gottes ist stärker.
© Heidrun Gemähling

Gottes Liebe ist treu, weil er auch nach dem Tod des Menschen der gelebten Liebe gedenkt.
© Heidrun Gemähling

Das Wissen um die Ewigkeit, lässt die Hoffnung blühen und den Tod ertragen.
© Heidrun Gemähling

So manche Stunden haben wir geweint und gelacht,
doch nun, seit der Tod uns trennt,
kann ich nur noch weinen.
© Heidrun Gemähling

Jeder Moment im Leben hat seine Zeit, alles ist vergänglich, nur die Liebe Gottes nicht!
© Heidrun Gemähling

Laßt uns nicht vergessen, wer uns erschaffen hat, denn er wird auch uns nicht vergessen!
© Heidrun Gemähling

Das Unendliche ist schwer zu begreifen, weil das Leben dem Endlichen untertan ist, aber Gott kann diese Sperre zur Ewigkeit wieder lösen.
© Heidrun Gemähling

Das Vergängliche wirft immer wieder seine Schatten auf das Leben.
© Heidrun Gemähling

Auch die Kleinsten behält Gott in seinem Gedächnis, um sie für die Ewigkeit zu bewahren!
© Heidrun Gemähling

Auch wenn das Leben vergangen ist, können Erinnerungen es am Leben erhalten!
© Heidrun Gemähling

Es schmerzt tief in der Seele, wenn ein Leben erlöscht und alles Gewesene nun in der Vergangenheit ruhen muß!
© Heidrun Gemähling

Alles im Leben hat seine Zeit, nur der Tod hat seinen eigenen Plan und kommt zu einer Zeit, wo man es nicht erwartet.
© Heidrun Gemähling

Mein letzter Blick erhaschte Momente der Zufriedenheit in Deinen Augen. Frieden erlöste Deine Oual.
© Heidrun Gemähling

Jetzt, wo sich unsere Wege trennen müssen, erkenne ich die Bedeutsamkeit unserer Liebe. Ja, unserer Liebe!
© Heidrun Gemähling

Wo auch immer Gedanken sich zu Bildern formen, um das Vergangene neu zu erkunden, werde ich Deine Liebe zu spüren versuchen.
© Heidrun Gemähling

Wer der Bibel was abgewinnen kann, der findet durch sie auch Trost in Bedrängnissen.
© Heidrun Gemähling

Der Vorhang ist gefallen und was bleibt, sind Erinnerungen an deine Liebe und Sein.
© Heidrun Gemähling

Wissen läßt den Glauben deutlicher werden, damit sich Trost im Herzen festsetzten kann.
© Heidrun Gemähling

Wer dich im Leben begleiten durfte, der spürte Liebe und Fürsorge. Doch nun bist du aus unserem Blickfeld getreten und es verbleiben zarte Erinnerungen, die uns trösten.
© Heidrun Gemähling

Die „Auferstehung“ ist eine Hoffnung der Zukunft und kann die Trauer im Heute lindern.
© Heidrun Gemähling

Wir lebten zusammen und glaubten an Gott. Jetzt glaube ich weiter und hoffe weiter auf Gott, denn was er verheißen hat, das läßt er auch geschehen.
© Heidrun Gemähling

Nur vorübergehend hat der Tod seinen Sieg errungen, denn das Leben eines jeden liegt in Gottes Hand und er hat die Allmacht, es für die Ewigkeit zu erhalten.
© Heidrun Gemähling

Wir hören dein kleines Kinderherz nicht mehr schlagen, doch winden sich zarte Erinnerungsfäden inniger Liebe durch unsere Seelen mit der Gewißheit, daß Gott sich um dich kümmern wird.
© Heidrun Gemähling

Wir müssen jetzt ohne dich weiterleben und das fällt uns sehr schwer. Deine Fürsorge und Liebe werden aber in vielen tröstenden Erinnerung bleiben und uns Kraft für den Alltag geben.
© Heidrun Gemähling

Das Laute in der Welt wird ganz leise, wenn der Tod ins Blickfeld rückt und das Leben einen anderen Stellenwert erhält, den man vorher nicht erkennen konnte.
© Heidrun Gemähling

Der Wert eines Menschen wird oft dann erst sichtbar, wenn man ihn verloren hat.
© Heidrun Gemähling

Wo du uns verlassen hast, da werden Spuren deines Lebens bleiben und durch all die schönen Erinnerungen weiterleben.
© Heidrun Gemähling

Täglich verändert sich die Welt und mit ihr das Leben, besonders wenn der Tod die Hand ausstreckt. Doch der Glaube an die „Auferstehung“ gibt Trost und füllt die Leere.
© Heidrun Gemähling

Wer den Schöpfer und seine Verheißungen kennt, der weiß auch, daß mit dem Tod nicht alles vorbei ist.
© Heidrun Gemähling

Wir haben deine Liebe immer spüren können, die du uns geschenkt hast. Auch nach dem Tod wird sie in uns weiterleben.
© Heidrun Gemähling


Die Nacht
ist verklungen
und der Morgen erwacht
nur du
meine Liebe
bleibst stumm
ich begreife
und seufze.
© Heidrun Gemähling


Gähnende Leere
zwängt sich in die
ungewollte Einsamkeit
durchwandert die Seele
doch im Innern
wärmt ein wenig
der Glaube
gibt Trost
in schweren Stunden.
© Heidrun Gemähling


An Meilensteinen der Jugend
zieht das Leben vorbei
schreitet eilend
der Vergänglichkeit
entgegen
erblickt eines Tages
das graue Alter
und die letzte Stunde.
© Heidrun Gemähling


Lautlos
zieht Gottes Geist
durch die Welt
wirkt Wunder bei
Tag und Nacht
zeigt uns seinen Willen
immer wieder neu
den Fortbestand
seiner Schöpfung
auch nach dem Tod.
© Heidrun Gemähling


Unglück


Der Alltag verläuft
wie an jedem Morgen,
Abschied von der Familie,
doch dann drängt sich
Unvorhergesehenes
ins Menschenleben,
das zur falschen Zeit
am falschen Ort ist,
dem Tod nicht
ausweichen kann.
Verzweifelte rufen nach dem „Warum“.

Prediger 9 Vers 11 gibt eine Antwort:
„Noch etwas habe ich in dieser Welt erkannt: Es sind nicht immer die Schnellsten, die das Rennen machen. Auch die tapfersten Krieger siegen nicht in jedem Kampf, Bildung ist keine Garantie für sicheren Broterwerb, Klugheit führt nicht unbedingt zu Reichtum, und Können findet nicht immer Beifall. Denn schlechte Tage und schlimmes Geschick überfallen jeden. Niemand weiß, wann die Zeit kommt. Wie Fische, die plötzlich ins Netz geraten, wie Vögel, über denen die Falle zuschlägt, so gehen die Menschen in die Schlinge. Der Tod ereilt sie, wenn sie am wenigsten daran denken.“
Nie war es so Gottes Wille!
Die biblische „Auferstehung“ verheißt wieder neues Leben in Gottes neuem Reich. Der Glaube daran kann ein wenig helfen, den Schmerz des Verlustes zu lindern (Johannes 5 Verse 27-29).


© Heidrun Gemähling

Was geschieht, wenn wir sterben?


Diese Frage hat sich sicherlich schon jeder einmal gestellt, denn das Wissen, dass unser Leben nur zeitlich begrenzt ist, beängstigt und macht unsicher.
Gott hat die ersten Menschen auf die Erde gesetzt und wollte, dass sie ewig darauf leben. Sie sollten mit vollkommenen Nachkommen die ganze paradiesische Erde füllen und bewohnen, hätten nur seinen Anweisungen zu gehorchen brauchen, wie es am Anfang der Bibel nachzulesen ist.

Leider hatten Adam und Eva keine große Wertschätzung für die Güte Gottes und erwählten es sich, lieber von Gott unabhängig zu sein. Satan, der Teufel, der sich in eine listige Schlange verwandelte, verleitete sie durch eine gravierende Lüge, die ihnen Krankheit, Alter und den Tod einbrachten. Der Schöpfer hatte sie aber im voraus gewarnt, falls sie ihm nicht gehorchten, dass sie in die Nichtexistenz zurückkehren würden, das heißt in den Tod.

Jetzt mag man sich wiederum fragen, in welchem Zustand befinden sich nun die Verstorbenen und was kommt danach? Weltweit kursieren die unterschiedlichsten Ansichten und Meinungen, die erschreckend und beängstigend sind und sich kaum Trost daraus entwickeln kann.
In vielen christlichen Gemeinschaften wird mit der Hölle gedroht, oder, dass die Seele des Körpers nach dem Tod irgendwo weiterlebt und kleine Kinder oft sterben müssen, weil Gott noch Engel im Himmel braucht.
Durch diese Aussagen werden Menschen noch mehr verunsichert und wenden sich vom Glauben ab, denn echter Trost und eine befriedigende Hoffnung bleibt Ihnen fern.
Was teilt uns aber die Bibel, Gottes Wort, mit?

In Römer 6 Vers 23 kann man folgendes lesen:
„Die Sünde zahlt ihren Lohn: den Tod. Gott dagegen macht uns ein unverdientes Geschenk: durch Jesus Christus, unseren Herrn, schenkt er uns ein Leben, das keinen Tod mehr kennt“.
Der Zustand der Toten wird in Prediger 9 Vers 5 so beschrieben:
„Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst“.
Kann also die Seele, die verstorbene Person selbst, weiterleben?

In Hesekiel 18 Vers 4 wird noch deutlicher gesagt:
„Die Seele, die sündigt – sie selbst wird sterben“.

Die Bibel gibt an keiner Stelle eine andere Auskunft. Somit hat der Mensch keine innewohnende unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überleben kann.
Doch ist es der Wunsch des Allmächtigen Gottes, dass er Personen, die in seinem Gedächtnis aufbewahrt werden, auch wieder durch Jesus Christus auferwecken kann und wird. Es wird durch ein Wunder geschehen, wie es heute kaum vorstellbar ist, denn er wird rufen und die, die in den Gräbern ruhen, werden seine Stimme hören und „auferstehen“ (Johannes 5 Verse 27-29).

Als Jesus als Mensch auf der Erde lebte, konnte er Tote auferwecken und Kranke heilen, Dämonen austreiben, und das waren große beeindruckende Wunder, die so nur ein göttliches Wesen bewirken konnte. Damit wollte er zeigen, und Gott hat es auch in der Bibel aufschreiben lassen, dass er noch größere Wunder in der Zukunft vollbringen wird, indem er Verstorbene neu erschafft und diese dann in Gottes neuer Welt ewig leben können, als Ausgleich und Gutmachung für die unverschuldet ererbte Sünde der ersten Menschen.

Der Glaube an die „Auferstehung“ ist eine Hoffnung und ein Trost für Menschen, die einen lieben Angehörigen durch den Tod verloren haben, hilft, den Schmerz ein wenig zu lindern.


© Heidrun Gemähling

Gedanken aus Gottes Wort


Seit Jahrtausenden sucht die Menschheit nach Gott und es konnten sich Religionen entwickeln, die unsere Welt und das Leben auf der Erde nicht besser machten, sondern mithalfen, die Werte der Menschen und das Leben auf der Erde zu zerstören.
Sein Wort, die Bibel, ist ein Weltbestseller unter den Büchern und schenkt uns Trost und Hoffnung für unser so strapaziertes Leben. Leider sind nur wenige damit vertraut und wissen nicht, was sie mit dem einzigartigen Buch anfangen können, was es ihnen persönlich bringen kann, sich damit zu beschäftigen.

Der deutsche Dichter und Denker Heinrich Heine hat am Ende seines turbulenten Lebens, nach vielen Enttäuschungen über die Verhaltensweisen von Kirche und Staat zu dem Gott der Bibel gefunden, der ihn erleuchtete und inneren Frieden schenkte.

In einem seiner Werke kann man folgendes lesen:
„... In der That, weder eine Vision, noch eine seraphitische Verzückung, noch eine Stimme vom Himmel, auch kein merkwürdiger Traum oder sonst ein Wunderspuk brachte mich auf den Weg des Heils, und ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches - Eines Buches? Ja, und es ist ein altes, schlichtes Buch, bescheiden wie die Natur, auch natürlich wie diese; ein Buch, das werkeltägig und anspruchslos aussieht, wie die Sonne, die uns wärmt, wie das Brot, das uns nährt; ein Buch, das so traulich, so segnend gütig und anblickt wie eine alte Großmutter, die auch täglich in dem Buche liest, mit den lieben, bebenden Lippen, und mit der Brille auf der Nase – und dieses Buch heißt auch ganz kurzweg das Buch, die Bibel. Mit Fug nennt man diese auch die Heilige Schrift; wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buche wiederfinden, und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Odem des göttlichen Wortes.“

Das sind gravierende Worte, die sich jeder Erdenmensch zu Herzen nehmen kann, denn Gott gibt seinen Geist denen, die ihn darum bitten. Das ermöglicht, die Aussagen der Bibel zu verstehen, der seinen Sohn Jesus Christus sandte, um die Menschheit von Sünde und Tod zu befreien. Erst dann beginnt das „wirkliche Leben“ und es steht jedem offen, der nach Gottes Willen leben möchte.

Wir leben auch in einer Zeit, wo jeder sehen kann, was die vielfältigen Menschenlehren verursachten, welches Leid und grausame Bedrückung dadurch das Leben beschwerte, und somit sie sich enttäuscht von ihnen abwandten, mit Recht. Gott fängt jeden auf, der es wünscht, und zeigt ihm den Weg zum ewigen Leben (Johannes 17 Vers 3).


© Heidrun Gemähling

Sinnvolles Leben, aber wie?


Manchem ist die Frage nach dem Zweck des Lebens noch nie in den Sinn gekommen. Andere wiederum fragen ständig danach, finden kaum befriedigende Antworten, werden unglücklich oder betäuben sich mit allen möglichen Ersatzhandlungen.

Erfahrungen haben gezeigt, dass wir die Sinnsuche nicht allein durch Materielles oder durch Vergnügungen erreichen können. Zu den Gaben unseres Schöpfers an uns Menschen gehört auch der geistige Bereich. Voraussetzungen für ein glückliches und friedliches Leben hat er uns geschenkt, denn freier Wille, Intelligenz, logisches Denken und ein Gewissen sind einige Beispiele dafür, dass es möglich sein kann, den Sinn und Zweck des Lebens zuerkennen.

Jesus Christus, Gottes Sohn, entgegnete dem Teufel, als dieser ihn in der Wüste versuchen wollte:
„Es steht geschrieben, nicht nur vom Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das hervorgeht aus dem Munde Gottes!“ Durch die Bibel, Gottes Wort, erfahren wir von den göttlichen Eigenschaften, lernen den Schöpfer und all seine wunderbaren Verheißungen kennen, erlangen ein Verhältnis zu ihm, erleben seine Hilfe und seinen Rat in schwierigen Situationen des Alltags und im zwischenmenschlichen Bereich, können durch das Gebet ihm Tag und Nacht unsere Sorgen und Nöte anvertrauen. In diesem Buch, das fast 90 Prozent der Weltbevölkerung zugänglich ist, entdecken wir vieles, was in anderen Büchern nicht zu finden ist.

Es wurde von auserwählten Menschen geschrieben, aber von Gott inspiriert, denn seine Gedanken sind bis heute erhalten geblieben und können Menschen zum Guten verändern.

Wir müssen nur die Bibel öffnen, darin lesen, darüber nachdenken und bei Bedarf Änderungen in unserem Leben vornehmen. Gott hilft uns bei der Suche nach dem Sinn des Lebens und zeigt uns den Weg, auf dem wir glücklich werden können. Diese Chance steht jedem offen (Matthäus 4 Vers 4 und 2. Timotheus 3 Verse 16,17).


© Heidrun Gemähling

Wie lässt sich Einsamkeit bekämpfen?


Das Gefühl der Einsamkeit ist vielen bekannt, doch erst wenn es länger anhält, kann es zum ernsten Problem werden. Vielleicht ist die Sicht auf das Leben oder das Verhalten anderen gegenüber anders geworden? Manche mögen sich in ein Schneckenhaus verkriechen oder bauen eine Mauer um sich herum auf, verlieren das Vertrauen zu anderen. Damit verbunden kann der Verlust der Freundlichkeit sein, das sie zuvor so liebenswürdig und gesellig machte. Freundschaften mögen dadurch zerbrechen, das Ausgehen keinen Spaß mehr machen, und zu sehen, wie andere sich freuen, auch nicht. Es ist ein Teufelskreis, den man durchbrechen muss.

Ein Ersatz gegen Einsamkeit können auch Fernseher, Computer und Videospiele sein, doch schon nach dem Ausschalten kommt das quälende Gefühl wieder zum Vorschein.
Gegenseitiger Austausch von Gedanken mit anderen findet kaum noch statt.

Sich aus diesem Zustand wieder hinaus zu drängen ist nicht einfach und kann dauern, doch gibt es die bekannte „Goldene Regel“, die uns die Bibel in Matthäus 7 Vers 12 gerne mitteilen möchte:
„Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden wollt – das ist alles, was das Gesetz und die Propheten fordern“.

Oder wer kennt nicht das Sprichwort:
„Wie man in den Wald hinein ruft, so kommt es wieder heraus“. Ja, wer selbst freundlich ist, der wird auch von anderen freundlich behandelt oder umgekehrt.

Eine andere Regel von Jesus Christus ist folgende:
„Beglückender ist Geben als Empfangen“, wie es in Apostelgeschichte 20 Vers 35 nachzulesen ist.

Es gibt so viele Möglichkeiten, sich mit seinem Erlernten oder seinen Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen, anderen behilflich zu sein, was wieder Mut und Freude ins Leben bringt, einem den Weg zum Miteinander wieder öffnet.

Vor allem aber ist es ganz entscheidend, welches Verhältnis ich zum Schöpfer habe. Konnte ich zu ihm Liebe entwickeln, dann werde ich auch Menschen lieben und wieder auf sie zugehen können. Wer eine Freundschaft zu Gott aufbauen konnte, der wird das Gefühl der Einsamkeit kaum noch kennen, denn er lässt keinen allein, der sich für ihn interessiert.


© Heidrun Gemähling

Gott zeigt uns seine Liebe


Siehst du die Farbenpracht
des Wolkenhimmels,
der die Nacht einleitet?

Siehst du das Sonnenrot,
das sein Farbenspiel
im Wasser spiegelt?

Siehst du die Schatten
im ruhenden See, die
der Sonne Halt geben?

Kannst du in diesen Werken
einen Schöpfer erkennen,
seine Liebe sehen?

Ist es nicht ein Beweis von besonderer inniger Liebe zu uns Menschen, wenn der Schöpfer unser Sehvermögen so erschaffen hat, dass wir die Farbigkeit dieser Welt sehen und bewundern können?
In all seinen Werken lässt sich seine Göttlichkeit erkennen, die bis ins Detail nicht zu übersehen ist (Römer 1 Vers 20). Die Freude darüber bereichert unser Seelenleben, hilft uns, den Problemen des Alltags gelassener entgegenzuwirken, da unser geistiges Gleichgewicht nur allzu leicht aus der Bahn geworfen werden kann.
Wirklich reich ist jeder, der die Schönheiten der Natur sehen kann, sie genießen kann, um aufzutanken für das oft beschwerliche Leben.


© Heidrun Gemähling

Worte über das Glück


Glück auf ewig festhalten zu können, das wäre Glückseligkeit pur.
Viele Dichterzeilen zeugen von diesem immerwährenden Verlangen, das uns Menschen innewohnt. Irgendwie dreht sich doch alles im Leben um das Klammern an glückliche Zeiten, sei es in der Liebe, im Beruf, im Alltag und überhaupt. Das Sehnen nach Wiederholungen schöner Momente steckt tief in unserer Seele und zeigt deutlich, dass das Ursprüngliche noch vorhanden ist.

Vor dem Sündenfall war die Welt in Ordnung und ein zufriedenes wohltuendes Leben ganz normal. Doch nach dem Verlust der Vollkommenheit durch den Ungehorsam der ersten Menschen, fing das Sehnen nach diesem verlorenen Zustand an. Angebote in allen möglichen Formen werden uns Menschen zu genüge angeboten, die ihre Wirkungen auch nicht verfehlen und sei es nur für Momente, Stunden und Tage.
Doch holt die Wirklichkeit einen wieder ein und alles ist wie vorher oder noch schlimmer.
Unsere ererbten sündigen Neigungen stehen daher oft im Weg, das Notwendige zu erkennen und zu ergreifen, um das Glücklichsein spüren zu können.

Dennoch kann auch in unserem sündigen Zustand Glück entstehen, wenn man den Aussagen der Bergpredigt von Jesus Christus Beachtung schenkt. Wer nach geistigem Wissen hungert, der bahnt sich den Weg zum inneren Glück.

( Matthäus 5 Verse 1-11 )


© Heidrun Gemähling

Gottes Dinge sind ewig


Wer sich mit den Gedanken Gottes, der Bibel, auseinandergesetzt, der wird zeitweise an Grenzen stoßen. Für uns ist es oft schwer, weil wir Gottes Dinge von unserer kleinen menschlichen Sicht aus bewerten und betrachten, sie unterschiedlich ausleben, sie sogar für altmodisch und unangebracht halten.
Wer aber mit Gottes Augen zu sehen lernt, sich nach seinen Grundsätzen und Geboten formen lässt, der bekommt auch vermehrten Einblick in Glaubensfragen und kann schwierige Texte erklären. Gottes Geist macht alles möglich!

Wir unterliegen alle der ererbten Unvollkommenheit und haben mit vielen Sorgen, Nöten und Schwierigkeiten zu kämpfen, die kein Ende zu nehmen scheinen. Die Lebenskräfte werden irgendwann aufgebraucht sein und man fragt sich dann: „War das nun alles?“.

Die Bibel gibt uns dazu folgenden Rat:
„..........Ich baue nicht auf das, was man sieht, sondern auf das, was jetzt noch keiner sehen kann. Denn was wir jetzt sehen, besteht nur eine gewisse Zeit. Das Unsichtbare aber besteht ewig.“

Vertrauen auf das Kommende ist eine Grundlage für den christlichen Glauben. Mit dem „Vaterunser“ kann man diese Bitte für göttliche Verheißungen zum Ausdruck bringen.
Glaubensaugen sehen das Ewige.

( 2. Korinther 4 Verse 16 – 18 aus „Die Gute Nachricht“ )


© Heidrun Gemähling

Die richtige Seite erkennen!


Wer sich für den Glauben an den Schöpfer entschieden hat, der wird auch täglich auf die Probe gestellt, um seine Treue zu beweisen. Unser Umfeld kann uns zu vielem Negativen verleiten, denn schon im Garten Eden wurde Eva durch die Schlange verführt und gab die verbotene Frucht an Adam weiter. In diesem Moment war es ihm wichtiger seiner Frau zu gefallen, als dem Schöpfer, denn er war so froh, endlich eine Frau an seiner Seite zu haben.
So können auch wir immer wieder zu Dingen und Handlungen verführt werden, die uns zu den Gedanken veranlassen, es sei nicht so schlimm verkehrt zu handeln, denn wir kennen doch das Leben und kennen uns aus.
Schon bei den ersten Menschen löste Satan Zweifel und Begehrlichkeiten, denn er versprach ihnen, nicht sterben zu müssen, wenn sie von der Frucht essen würden. Sie würden sogar dem Schöpfer gleich werden und könnten das Gute vom Bösen unterscheiden. Welch eine gravierende verheerende Lüge!

Daher ist es für uns notwendig, sich an die Aussagen der Bibel zu halten, die uns Worte der Wahrheit lehren. Der innere Frieden wird zum Lohn und stärkt uns auf dem Weg zur göttlichen Verheißung.
Der Schöpfer versorgt uns mit seinen Worten, seinen Gedanken, seinen Verheißungen, seinen Lebensregeln, damit das Gute in uns zum Vorschein kommen kann und wir, wenn nötig, Änderungen vornehmen können. Gott lässt uns den richtigen Weg erkennen, wenn wir nach diesem suchen und nicht anderen falschen Versprechungen folgen.

( 1. Mose 3, Johannes 17 Vers 17, 2. Timotheus Verse 16,17 ).


© Heidrun Gemähling

Die Erde, ein globaler Patient!


Schwerkrank bewegt sich unsere Erde durch das Weltall, deren Zerstörung durch des Menschen Hand bereits ein gravierendes Ausmaß angenommen hat. Ein bedauerlicher Zustand, der vielfältige Schlagzeilen auslöst, die Menschen verunsichert oder sogar gleichgültig werden lässt, weil sie doch nichts ändern können. Experten aller Kategorien rätseln schon lange, wie sie dem Fortschreiten von Umweltverschmutzung, der ständigen Erderwärmung mit all den katastrophalen Folgen entgegentreten können, doch leider sind keine sinnvollen entlastenden Lösungen in Sicht.

„Die Erde fiebert, riecht schon sehr übel, kranke Symptome werden immer mehr, chronische Krankheiten breiten sich an vielen Orten aus, Hilfe ist nicht mehr möglich!“
So oder ähnlich könnten Meldungen der Zukunft lauten.

Menschen haben durch ihre Fähigkeiten und Talente schon viel herstellen können, doch nicht immer eine Lösung für die Entsorgung mitliefern können. Uns allen sind Grenzen der Machbarkeit gesetzt, aber nicht dem Schöpfer der Erde. Er kann entstehen lassen und auch wieder entsorgen, wenn man sich dazu nur den Kreislauf der Natur vor Augen hält, die umweltverträglich entsorgt und wiederverwertet, um neuem Leben eine Grundlage zu bieten. Recycling in höchster Vollendung!

ER wird es nicht zulassen, dass die Erde einmal unbewohnbar wird, denn die Bibel gibt Auskunft über seine Absichten. Die Erde wurde von ihm fest gegründet, und er hat sie nicht erschaffen, damit sie leer und wüst sein soll, sondern damit Geschöpfe darauf wohnen können (Jesaja 45 Vers 18).

Gott verschließt auch nicht seine Augen vor der Zerstörung der Erde, denn er wird handeln und eingreifen, bevor die Erde unbewohnbar wird, so wie es die Offenbarung 11 Vers 18 verheißt.
Die Erde ist fähig, sich wieder zu regenerieren und es kommt die Zeit, wo Gott es sich zur Chefsache machen wird, um Mensch und Tier zu bewahren.

Durch den Eingriff unseres Schöpfers kann die Erde wieder gesunden und weiteres Leben ermöglicht werden.


© Heidrun Gemähling

Wunsch nach Vollkommenheit


Was wäre,
wenn wir noch vollkommen wären?

Dann würden wir
in Frieden und Sicherheit
auf einer schönen Erde leben,
Hass nicht vorhanden sein,
und Liebe könnte sich blühend entfalten.
Kriege würde keiner kennen,
und verheerende Waffen wären nicht erfunden,
die Leben löschen und Leid verursachen.

Der Tod wäre keine Folge des Ungehorsams
der ersten beiden vollkommenen Menschen,
Krankheiten und Altersbeschwerden hätten keine
Möglichkeit die Menschen zu bedrücken.
Sündiges Tun käme keinem in den Sinn,
und teuflisches Denken wäre allen unbekannt.
Tiere müssten Misshandlungen nicht ertragen,
und Menschen würden sich gegenseitig achten.

Die Erde wäre nicht mit Schadstoffen belastet
und das Leben auf dem Globus gefährdet.
Die Luft wäre nicht schädigend und das Wasser
nicht mit Chemikalien verseucht.
Wetterlagen wären sicher unter Kontrolle
und die Jahreszeiten ausgeglichen.

Des Menschen volle Zufriedenheit
würde sich im Alltag widerspiegeln,
Musik hätte ihren Platz, um die Menschen
freudig zu vereinen.

Vor allem aber
würde unser Schöpfer so angebetet werden,
wie ER es sich wünschte,
alles wäre sehr gut.

(1. Mose 1 besonders Vers 31)


© Heidrun Gemähling

Gottes Geist macht alles möglich!


Noch nach fast 2000 Jahren sind Menschen von der Christenlehre Jesu begeistert, die heute genauso wirksam sein kann, wie damals. Als Sohn Gottes erhielt er vom Schöpfer den Auftrag, die Menschheit von der Sünde zu erlösen. Durch seinen Opfertod bewies Jesus seine große Liebe zu uns Menschen.

Wir können diese Liebe erwidern, indem wir uns mit seiner Lehre befassen, um den Sinn des Glaubens zu erfassen. Die Bibel spricht davon, dass es nicht schwer ist, Gottes Gebote zu halten. Warum nicht? Weil Gottes Geist uns dabei helfen und unterstützen kann, sogar wird, wenn wir um diesen göttlichen Geist bitten. Ja, er gibt ihn uns, ohne Vorwürfe zu machen, denn Gott kennt unsere Lebensumstände, weiß wie wir fühlen und denken und auch, ob wir nach ihm ernstlich suchen.

Sogar Jesus, der ohne Sünde war, benötigte diese Geisteskraft, denn aus sich selbst heraus vermochte er nichts zu tun. Mögen viele Menschen um diesen Helfer bitten, denn dadurch kann jeder Einzelne sich ändern, wenn der Wunsch dazu vorhanden ist. Das Leben gesellt sich dann mehr auf die Seite des Gelingens und der Zufriedenheit. Die Weisheit bekommt die Oberhand. Gottes Geist macht wirklich alles möglich!

( 1. Johannes Vers 3, Jakobus 1 Verse 5 und 6 ).


© Heidrun Gemähling

Jesus Christus, der Weg zu Gott!


In einer Luther Bibel von 1868 steht in Johannes 14 Vers 6 folgendes:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; Niemand kommt zum Vater, denn durch mich“, so sagte es Jesus seinen Jüngern, als sie ihn nach dem Weg fragten, von dem er ihnen zuvor berichtete. Wie lässt sich das verstehen?

Wer zu Gott beten will, der muss es durch Jesus Christus tun, da es keinen anderen Weg gibt. So konnten es die Menschen schon seit Jahrhunderten aus der Bibel erfahren, soweit ein Zugang zu Büchern es ihnen ermöglichte. Es gehörte auch zur guten Sitte von Dichtern, Denkern, Komponisten, Malern und anderen Intellektuellen, dass sie sich mit den Aussagen der Heiligen Schrift für ihre Werke auseinander setzten, um es ihrem Wissenstand hinzu zu fügen.

Durch den Ungehorsam der ersten Menschen gegenüber Gott unterliegen alle Nachkommen der Erbsünde, sind also von Gott getrennt worden. Diese Aussagen lassen sich in Jesaja 59 Vers 2 nachlesen:
„Sondern eure Untugenden scheiden euch und euren Gott voneinander; und eure Sünden verbergen das Angesicht von euch, daß ihr nicht gehöret werdet“.

Durch Jesus Christus, der sein vollkommenes Leben als Ausgleich gab, können Menschen aber wieder mit Gott versöhnt werden, was in Römer 5 Verse 8-10 zu finden ist.
Somit ist Jesus Christus der „Weg“ und wird zum Retter, für all diejenigen, die an ihn glauben und nach Gottes Willen leben möchten.


© Heidrun Gemähling

Wer schenkt uns ewiges Leben?


Wenn einer für eine andere Person Wertschätzung erlangen möchte, dann muss er sie doch erstmal kennenlernen.
So ergeht es uns auch dem Schöpfer gegenüber. Er hat als Abbild seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt, der seine Eigenschaften und sein Wesen widerspiegelte. Da wir im Bilde Gottes erschaffen wurden, können wir, trotz der ererbten Unvollkommenheiten, unser Inneres nach göttlicher Vorlage verändern.

Man mag sich fragen, warum das so wichtig ist und was man davon hat. Der Grund ist, dass ewiges Leben, wie von Gott verheißen, auch nur von ihm gegeben werden kann.
Kein Mensch kann sich oder anderen ewiges Leben schenken.

Daher besteht die Notwendigkeit, dem göttlichen Wort zu lauschen, der auf Jesus als guten Hirten verweist, dessen Fußstapfen zu folgen uns stets zum Wohl gereicht. Er kennt alle seine Schafe und die folgen ihm beständig. Sie erlangen trotz der Schwierigkeiten im Alltag und der vielen Unzulänglichkeiten Erquickung für ihre Seele.
Wer dem Gott des Himmels und seinem Sohn Aufmerksamkeit schenkt, der wird auch in den Genuss dieses Beistandes kommen. Ohne diesen lebt es sich bedeutend schwieriger.

( Psalm 23, Johannes 10 Verse 27,28 )


© Heidrun Gemähling